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Mit den Netzerweiterungen
der RhB wurden 1902 für die Talstrecken vier weitere Loks G 3/4 9-14
mit vergrößerten Kohlenvorräten und verstärkter Ausführung bei
der SLM bestellt. Nach der Elektrifizierung des Streckennetzes und der
Außerdienststellung der meisten Dampfloks konnten sich noch drei
Exemplare für einige Jahre bei der RhB behaupten. Neben der museal
erhaltenen Lok 1 “Rhätia” wurden die Loks 11 und 14 als
Dampfreserve in Landquart und in Samedan vorgehalten. Die seit den
Dreharbeiten des weltberühmten Heidi-Films 1952 als Statistin
eingesetzte und von Eisenbahnfreunden fortan “Heidi” genannte G
3/4 11 beendete ihren Dienst bei der RhB 1977 - sie wurde für
Nostalgiefahrten auf der Talstrecke der BOB an die
“Modelleisenbahnfreunde Eiger Zweilütschinen MEFEZ” verkauft.
1990 wurde sie wegen des schlechten Zustand des Kessels abgestellt und
im Depot Zweilütschinen hinterstellt. Im Jahr 2000 holte der “Club
1889“ das “Heidi” 2000 wieder auf sein Stammnetz zurück und
arbeitet sie seit 2005 wieder auf. Dabei erhält sie aus Brandschutzgründen
eine Ölfeuerung, so daß sie auch bei Waldbrandgefahr eingesetzt
werden kann.
Metall-Handarbeitsmodell der Tenderlok in schwarzer Farbgebung mit
gegenüber den bisher produzierten G 3/4 geänderten Details. Antrieb
durch Fünfpolmotor mit Schwungmasse; mit Digitalschnittstelle und
Spitzenbeleuchtung. (Nicht auf H0e umspurbar).
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