Schlachtschiffe 

        

 

Bismarck und Tirpitz

 

Am 2. November 1936 wurde auf der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven der Kiel des Schlachtschiffs G, der späteren Tirpitz, gelegt. Einige Monate zuvor hatten die Arbeiten an ihrem Schwesterschiff Bismarck bei Blohm & Voss in Hamburg begonnen. 


Zwischen der Tirpitz und der Bismarck bestanden geringe bautechnische Unterschiede. Der auffälligste davon war der bei der Tirpitz bis an den Rand des Oberdecks vorgezogene Aufbau zwischen den beiden hinteren Türmen der Mittelartillerie. Deshalb konnten die Hauptkräne der Tirpitz anders als auf der Bismarck nicht auf dem Oberdeck, sondern auf dem so entstandenen darübergelegenen Deck aufgestellt werden. 

Hinter diesem Vorsprung wurden dann im Herbst 1941 noch zusätzlich Torpedo-Vierlingssätze installiert, eine Bewaffnung, die auf der Bismarck nicht vorhanden war. Das zusätzliche Gewicht erhöhte die Verdrängung der Tirpitz und ihren Tiefgang, so dass sie um knapp 1000 ts schwerer war als ihr Schwesterschiff. Damit war die Tirpitz das größte je fertig gestellte deutsche Kriegsschiff.

Tirpitz

Nach Abschluss ihrer Einfahr- und Gefechtsübungen konnte die Tirpitz im Sommer 1941 als einsatzbereit gelten. Ihr erster Kriegseinsatz kam im Juli 1941, als sie als Flaggschiff der sogenannten "Baltenflotte" eingesetzt wurde, 
1942 wurde sie nach Norwegen verlegt, um eine erwartete britische Invasion, die den deutschen Erznachschub gefährdet hätte, zu verhindern. 

 

Doch ab September 1943 kam die Tirpitz nicht mehr operativ zum Einsatz, da ein Angriff von 3 britischen Kleinst-U-Booten der X-Klasse für erhebliche Schäden sorgte. Die Tirpitz war bis März 1944 nicht mehr fahrbereit. Ab April 1944 bewirkten zahlreiche britische Flugzeugangriffe erneute Beschädigungen, so dass die Tirpitz als schwimmende Batterie stillgelegt worden ist. Weitere britische Luftangriffe folgten, bis schließlich der Angriff von 29 britischen Bombern mit schweren "Tallboy"-Bomben am 12. November 1944 für 2 Volltreffer sorgte. Daraufhin kenterte die Tirpitz zwischen den Inseln Haakoy und Grindoy.

 

 

 

Bismarck

Die "Bismarck" war zu ihrer Zeit mit 42.343 t das (neben der "Hood") größte und modernste Schlachtschiff der Welt.

Nachdem die Bismarck einsatzbereit war, entschied sich die deutsche Kriegsmarine, sie in den Atlantik zu entsenden. Sie sollte dort im Verband mit dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen auch bewachte Geleitzüge angreifen können, indem die Bismarck gegnerische Kriegsschiffe auf sich zog, während die Prinz Eugen die Handelsschiffe angreifen sollte. Ursprünglich war geplant, das ebenfalls der Bismarck-Klasse angehörende Schlachtschiff Tirpitz mit einzubeziehen, das jedoch kurz nach seiner eigenen Fertigstellung noch nicht einsatzbereit war.

Während die "Prinz Eugen" beim Gefecht am 24. Mai keinen Treffer erhielt, nahm die am Bug beschädigte "Bismarck" Kurs auf einen französischen Hafen. Bei der anschließenden Verfolgung durch britische Schiffe und Flugzeuge wurde das Schiff nach einem Torpedotreffer in die Ruderanlage am 27. Mai 1941 von zahlenmäßig überlegenen Kräften der Home Fleet kampfunfähig geschossen und versank im Atlantik rund 800 km vor der französischen Küste. Von 2.092 Mann an Bord überlebten 115.

 

Bismarck im Mai 1941, von der Prinz Eugen aus aufgenommen

 

 

 

 

Bismarck im Modell 1:350

Länge 720 mm

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Schwierigkeit: 5

Tirpitz im Modell 1:350

Länge 720 mm

ca. 500-600 Teile

Schwierigkeit: 5

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Tamiya Modell

 

Tamiya Modell

 

 

 

 

 

 

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07.09.2010