Vor allem beim Ausbau, oder
der individuellen Ergänzung vorhandener Rennbahnen mit Fahrzeugen und
Zubehör, sind jeweils die dazu benötigen technischen Voraussetzungen
zu beachten.
Für den optimalen Betrieb einer Rennbahn finden Sie hier technische
Hinweise + Tipps, die für eine problemlose Funktion wichtig sind und
ungetrübten Fahrspaß ermöglichen.
Ampere
Die Stärke des Transformators wird durch seine Amperezahl angegeben.
Generell ist darauf zu achten, dass die vom Transformator (oder teils
auch abhängig von der eingestellten Spannung) zur Verfügung stehende
Stromstärke mit der benötigten Ampereaufnahme des verwendeten
Fahrzeugs (bzw. Motors) übereinstimmt.
Ist die Stromabgabe des Trafos geringer als die Ampereaufnahme des
eingebauten Motors, kann das Fahrzeug sein volles Leistungspotential
nicht entfalten. Zudem unterbricht ein zu schwacher Transformator nach
einiger Zeit die Stromzufuhr zu Strecke wegen Überlastung.
Im Gegensatz zu erhöhten Spannung, schadet ein starker Transformator
den Fahrzeugen (bzw. Motoren) mit geringer Stromaufnahme nicht, denn
jeder Motor zieht nur soviel Strom wie er zur maximalen Leistungsabgabe
benötigt. Oft sind Anfangspackungen mit einem Standardtrafo
ausgestattet, der von der Leistung her gerade zum Betrieb von zwei
Serienfahrzeugen ausreichend sind. Einige Marken bieten daher die Möglichkeit,
dass ein zweiter Trafo zur separaten Speisung jeder Spur eingesetzt
werden kann.
Betriebsspannung
Der Motor und die technische Modellausstattung (Getriebe, Räder etc.)
sind für eine bestimmte Betriebsspannung ausgelegt. Hinweise über die
empfohlene Betriebsspannung sind den Herstellerinformationen oder den
Motorangaben zu entnehmen.
Beträgt die empfohlene Spannung z.B. 12 Volt, bietet das Fahrzeug bei
12 Volt bereits enorme Fahrleistungen bei relativ geringem Verschleiß
(siehe Bild A). Wird die Spannung erhöht, steigert sich die
Fahrleistung aber auch die Beanspruchung der mechanischen Teile wird
entsprechend erhöht und deren Lebensdauer verringert sich.
Eine stark erhöhte Betriebsspannung führt zu Beschädigungen bis hin
zum Motordefekt (siehe Bild B).
Brücken und Bodenwellen
Beim Befahren von Bodenwellen, Brücken oder geformten Überfahrten
neigt der Modellwagen bei hoher Geschwindigkeit zum Springen. Wenn dabei
die Stromversorgung nicht unterbrochen wird, heben die Hinterräder von
der Fahrbahn ab (siehe Bild A), der Motor dreht dann ohne Last höher.
Beim Aufsetzen der Reifen auf der Bahnoberfläche kommt es zu einer
ruckartigen Verzögerung, d.h. einem kurzen aber heftigen Schlag ins
Getriebe, der starke Beschädigungen zur Folge haben kann.
Vor allem bei Fahrzeugen mit Magnet-Technik, bei denen die Hinterachse
durch den Magneten mit noch höherer Wucht auf die Bahn gedrückt wird,
führt dies über kurz oder lang zu Getriebeschäden. Um die Mechanik
weniger stark zu belasten, und zur Vermeidung langsamerer Rundenzeiten
durch hohes Springen, sollten entsprechende Bahnanschnitte durch kurzes
Gaswegnehmen so effektiv wie möglich und ohne abzuheben befahren werden
(siehe Bild B).
Einfahren
Wie bei einem richtigen Auto ist es empfehlenswert, auch ein neues
Modellauto einige Zeit (min. 15 Minuten) bei niedriger Geschwindigkeit
einzufahren. Nur so wird gewährleistet, dass sich alle beweglichen
Teile optimal aufeinander einspielen können um auf Dauer maximale
Fahrleistungen erreichen zu können.
Fahren mit Magnet-Technik
Mit stärkeren oder zusätzlich angebrachten Magneten kann die
Bodenhaftung des Fahrzeug erhöht und damit auch die Fahrleistungen
gesteigert, d.h. die Straßenlage verbessert werden.
Oft können auch Fahrzeuge die serienmäßig ohne Magnet-Technik
ausgestattet sind, durch die Nachrüstung entsprechender Magnete (z.B.
durch Einkleben auf oder unter der Fahrwerksplatte) auf den
Magnetbetrieb umgebaut werden.
Hierbei ist unbedingt folgendes zu beachten:
Der Magnet darf unter keinen Umständen auf der Bahn oder den
Stromleitern aufliegen oder schleifen!
Bei einem zu starken oder der Montage mehrerer Magneten, kann die
Bodenhaftung zu hoch werden. Wird das magnetische Feld zu stark, wird
das Auto in seinem Vortrieb langsamer.
Eine zu hohe Bodenhaftung hat eine erhöhte Beanspruchung des Materials
zur Folge, welche die Lebensdauer des Rennbahnautos verkürzt oder unter
bestimmten Umständen zum sofortigen Defekt der Fahrzeugmechanik führt
(siehe hierzu unter: Zu viele Magnet).
Fahren ohne Magnet-Technik
Vor allem für fortgeschrittenen Rennbahnfahrer besteht die Möglichkeit,
den Fahrwerksmagneten aus dem Fahrzeug zu entfernen, um das Auto
anschließend auch ohne Magnet-Technik zu fahren.
Auch in einem solchen Fall sollte ein serienmäßig als Magnet-Fahrzeug
geliefertes Auto erst bei niedriger Geschwindigkeit mit Magneten
eingefahren werden, bevor der Magnet aus dem Fahrwerk entfernt wird.
Liegt das Fahrzeug anschließend zu nervös auf der Strasse, kam mittels
selbstklebendem Trimmblei (von Slick 7 oder Team Slot) das Fahrzeug
etwas beschwert und damit fahrbarer gemacht werden.
Hierzu ist das Gewicht unterhalb des Fahrwerks oder auf der
Fahrwerksoberseite (oder anstelle des Magneten in der Magnethalterung)
zu montieren. Wird das Gewicht optimal platziert, sind dadurch bessere
Fahrleistungen zu erzielen.
Hierbei ist unbedingt auf folgendes zu achten:
Das Zusatzgewicht darf unter keinen Umständen auf der Bahn oder den an
den beweglichen Fahrwerksteilen aufliegen oder schleifen!
Ein zu hohes Gewicht verschlechtert die Fahrleistungen und hat eine erhöhte
Beanspruchung des Materials zur Folge, welches wiederum die Lebensdauer
des Rennbahnautos verkürzt oder sogar unter bestimmten Umständen zu
einem frühzeitigen Defekt der Fahrzeugmechanik führt (siehe hierzu
unter: Zu viel Gewicht).
Fahrtrichtung
Fährt das Auto nicht in die gewünschte Richtung, werden zum
Fahrtrichtungswechsel einfach die beiden Anschlusskabel im Leitkiel
vertauscht.
Fahrwerk (Chassis)
Im Slot Racing kommen verschiedene Chassiskonzeptionen, d.h.
Fahrwerkstypen zum Einsatz. Man spricht von einem Inliner-Chassis wenn
der Motor längs in Fahrtrichtung (mit 90° Winkelantrieb) eingebaut
ist.
Bei einem Sidewinder-Chassis ist der Motor quer zur Fahrtrichtung
(Parallelantrieb) befestigt, wobei bei einem Anglewinder-Chassis der
Motor schräg zur Fahrtrichtung (Schrägantrieb) platziert ist.
Die Fahrzeuge sind in der Regel mit einem Motor ausgestattet und werden
an der Hinterradachse angetrieben. Es gibt jedoch auch Fahrwerke die mit
Frontantrieb oder Allradantrieb (teils mit einem oder zwei Motoren)
angetrieben werden.
Zudem gibt es Fahrwerke die zur Erzielung einer besseren Straßenlage
und höherer Kurvengeschwindigkeiten mit voll beweglichen
Chassiskomponenten, oder einer beweglichen Karosserieaufnahme
ausgestattet sind.
Fahrzeuge
Slot Cars die serienmäßig über einen Fahrwerksmagneten verfügen,
sind zum Fahrbetrieb mit Magnet-Technik ausgelegt. Soll das Fahrzeug
ohne Magnet eingesetzt werden, kann dieser aus dem Fahrzeug entfernt
werden.
Als Resultat verschlechtert sich dadurch aber die Straßenlage, d.h. die
Anforderungen an den Fahrer erhöhen sich indem das Fahrverhalten
schwieriger wird.
Um eine gute Funktion des Fahrzeugs auch ohne Magnet-Technik zu gewährleisten,
vor allem bei Frontmotor-Fahrzeugen die ohne Magnet zu wenig Gewicht auf
die Antriebsrädern haben, muß im Bereich der Magnetbefestigung bzw.
vor und/oder unter der Hinterachse etwas Zusatzgewicht (Trimmblei)
angebracht werden.
Auch bei Fahrzeugen mit Mittel- oder Heckmotor führt ein zusätzliches
Gewicht im Bereich der Vorderachse, bzw. vor oder unter der Hinterachse
zu einer besseren Straßenlage. Bei Digital-Autorennbahnen, bei denen
die notwenige Dekoder-Nachrüstung von Fahrzeugen (z.B. zur Verwendung
von
Fremdfabrikaten) möglich ist, sind die Systemanforderungen in den
Produktinformationen zu beachten.
Ist die serienmäßige Bahnausstattung unzureichend oder lässt eine
optimale Produktverwendung nicht zu, so kann in den meisten Fällen die
vorhandene Rennbahn entsprechend aufgerüstet werden, indem z.B.
leistungsstärkere Transformatoren und bessere
Handgeschwindigkeitsregler zum Einsatz kommen.
Fahrzeugsteuerung
Um einen möglichen Reglerdefekt oder Funktionsstörungen vorzubeugen,
ist der Geschwindigkeitsregler richtig zu bedienen, d.h. auf den Geraden
ist die Regeltaste zum Beschleunigen durchzudrücken und zum Abbremsen
vor den Kurven muss die Regeltaste völlig loslassen werden, damit das
Auto richtig abgebremst wird.
Ein Auto sollte nie in einer konstant gehaltenen
Geschwindigkeitsstellung gefahren werden. Vor allem bei Handreglern die
mit einem feststehenden Regelwiderstand ausgestattet sind, kann dies zur
Überhitzung oder zum Defekt führen.
Führungsschlitz
Rennbahnen der verschiedenen Marken verfügen oft auch über
unterschiedliche Führungsschlitztiefen. In der Regel verwenden die
meisten Hersteller daher universelle Leitkiele, damit ein Betrieb der
Modelle auf möglichst vielen Fabrikaten möglich ist.
Macht ein Fahrzeug beim Fahren ein Ratter-/Klappergeräusch oder klemmt
in der Bahn, ist der Leitkiel zu breit oder zu lang. Durch einen
Austausch bzw. Verschmälern (mittels einer Feile oder durch
Zusammenquetschen im Schraubstock) oder Kürzen des Leitkiels (mit einem
Seitenschneider) kann dieses Problem jedoch behoben werden.
Einige Marken (wie z.B. Clubman Special, Fly, Plafit oder Slot.it)
bieten universell verwendbare Leitkiele in unterschiedlichen Ausführungen
an, damit die Fahrzeuge oder Fahrwerke optimal auf die jeweilige
Fahrbahnen abgestimmt werden können.
Getriebe
weniger Zähne
bedeutet mehr Geschwindigkeit - mehr Zähne = grössere Beschleunigung
Über das Getriebe kann die Fahrdynamik des Slot Cars entscheidend
beinflußt werden. Durch die richtige Getriebeabstufung ist individuell
eine optimale Abstimmung an die gegebenen Streckenverhältnisse möglich
ist.
a) Bessere Beschleunigung:
Eine bessere Beschleunigung wird erreicht, indem ein Motorritzel mit
weniger Zähnen und/oder ein Achsritzel mit mehr Zähnen verwendet
werden.
Man spricht bei dieser Zahnradkombination von einer »kürzeren«
Untersetzung. Die kürzere Untersetzung verbessert zudem das
Bremsverhalten, reduziert aber auch die maximale Höchstgeschwindigkeit.
b) Bessere Höchstgeschwindigkeit:
Eine höhere Höchstgeschwindigkeit wird erreicht, indem Motorritzel mit
mehr Zähnen und/oder ein Achsritzel mit weniger Zähnen verwendet
werden.
Man spricht bei dieser Zahnradkombination von einer »längeren«
Untersetzung. Die längere Untersetzung sorgt aber für eine schlechtere
Beschleunigung und reduziert das Bremsverhalten.
Abhängig von Streckenführung (d.h. Länge der Geraden, Kurvenanzahl
und
Radien) und Fahrzeug (d.h. Motorleistung, Fahrzeuggewicht, Radgröße
und
Reifenhaftung) ist eine optimale Getriebeauslegung oft nur nach
ausgiebigen Testfahrten möglich. Beispiel:
Auf kurvenreichen Bahnen mit kurzen Geraden reagieren zu »kurz«
Untersetze Fahrzeuge oft viel zu nervös und sind schwer kontrollierbar,
wobei eine etwas »längere« Untersetzung das Fahrzeug gutmütiger
macht und einen flüssigeren Fahrstil – und dadurch schnellere
Rundenzeiten ermöglicht!
Handregler (Geschwindigkeitsregler)
Bei den Handgeschwindigkeitsreglern selbst gibt es große Qualitätsunterschiede.
Sind die serienmäßigen Handregler zum Betrieb von markenfremden Autos
ungeeignet oder lassen sich die Fahrzeuge nicht zufriedenstellend
steuern, können für ein optimales Fahrvergnügen bessere
Geschwindigkeitsregler, so genannte Rennhandregler an jedem Bahnsystem
nachgerüstet werden.
Universell verwendbare Rennhandregler in verschiedenen Ausführungen,
sind mit dem dazu passenden Anschlusszubehör von Clubman Special, DS
Racing Prodcuts oder Fly lieferbar.
a) Weniger Ohm
Vorhandene Handregler sind unzureichend, wenn diese trotz sachgemäßer
Betätigung bereits nach kurzer Betriebsdauer stark erhitzen, bzw. ein
Fahrzeug erst bei einer tief niedergedrückten Regeltaste anfährt.
Ist dies der Fall ist der vorhandene Regler durch einen
Geschwindigkeitsregler mit einem geringeren Widerstand zu ersetzen.
b) Mehr Ohm
Ein Handgeschwindigkeitsregler mit einem höheren Regelwiderstand wird
notwendig, wenn das Fahrzeug bereits bei einer wenig niedergedrückten
Regeltaste mit zuviel Gas losfährt und kaum oder nur sehr
unkontrolliert zu steuern ist.
c) Elektronik
Diverse Hersteller bieten Elektronikregler, welche teils sogar über
individuelle Einstellfunktionen (z.B. Ansprechverhalten, Verlauf der
Regelkurve, Bremswirkung) verfügen. Hierbei ist aber Vorsicht geboten
und unbedingt die zusätzlichen Hinweise bei der Verwendbarkeit zu
beachten. Einige Elektronikregler sind nur zum Betrieb bestimmter, d.h.
markenspezifischer Modelle oder nur für Motoren bis zu einer bestimmten
Ampereaufnahme ausgelegt! Ist dies der Fall, können Fremdfabrikate nur
dann mit dem elektronischen Regler gesteuert werden, wenn deren
Betriebsvoraussetzungen mit den markenspezifischen Originalfahrzeugen übereinstimmend
sind. Ist die Stromaufnahme höher oder wird mit mehr Volt gefahren, führt
dies zu Fehlfunktionen bis hin zum Defekt des Elektronikreglers.
Bei Digital-Autorennbahnen können abhängig vom Steuerungssystem meist
nur die markenspezifischen Original-Handregler verwendet werden.
Ist die Verwendung von Rennhandreglern möglich, muß sichergestellt
sein das die verwendete Ausführung den gegebenen Systemanforderungen
entsprechend ist.
Magnet-Technik
Viele Fahrzeuge sind mit Magnet-Technik ausgerüstet. Bei dieser Methode
befindet sich ein zusätzlicher Magnet im Fahrwerk des Rennbahnautos, um
folgenden Effekt zu erreichen: Der Magnet zieht das Fahrzeug an die
Stromleiter der Fahrbahn an und verbessert dadurch die Straßenlage! Im
Resultat entsteht ein »Ground-Effect« wodurch das Fahrzeug wesentlich
sicherer auf der Bahn liegt, ja sogar bereits von jüngeren Fahrern oder
ungeübten Neueinsteigern gut und sicher auf der Strecke zu beherrschen
ist.
Die Magnet-Technik funktioniert bei allen Fahrbahnsystemen die mit
magnetisierbaren Stahlstromleitern ausgestattet sind. Wer den Fahrreiz
steigern will, kann den Magnet aus dem Fahrwerk entfernen und die Autos
ohne Magnet-Technik betreiben.
Maße
Im Slot Racing gibt es Maßangaben nach dem Metrischen- oder Zollsystem.
Metrisch sind alle Teile entsprechend der metrischen Normung mit einer
Abmessungsangabe in Millimetern (mm). Da jedoch viele Artikel
anglo-amerikanischen Ursprungs sind, werden auch Abmessungen in Zoll
(’’) angegeben. Für ein besseres Verständnis hier die wichtigsten
Werte in einer Umrechnungstabelle:
1/16’’=1,59mm, 3/32’’=2,38mm, 1/8’’=3,18mm,
3/16’’=4,76mm, 1/2’’=12,70mm, 5/8’’=15,87mm,
3/4’’=19,05mm, 13/16’’=20,63mm, 7/8’’=22,23mm,
1’’=25,40mm, 1-1/8’’=28,58mm, 4’’=101,60mm,
4,5’’(41?2’’)=114,30mm, .078’’=2mm, .091’’=2,3mm,
.007’’= 0,17mm, .010’’=0,25mm, .015’’=0,38mm,
.020’’=0,5mm, .040’’=1mm, .625’’=15,87mm,
.708’’=18.00mm, .725’’=18,45mm, .765’’=19,40mm,
.790’’=20,40mm, .850’’= 21,59mm, .960’’=24.40mm.
Reifenhaftmittel
Mit Reifenhaftmittel wird die Bodenhaftung der Reifen extrem erhöht und
damit auch die Fahrleistung gesteigert, d.h. vor allem in Verbindung mit
Moosgummireifen kann die Straßenlage des Fahrzeugs verbessert werden.
Da sich Haftmittel jedoch nicht nur auf den Reifen selbst sondern auch
auf der Fahrbahnoberfläche ablagert (und von dort nicht rückstandsloß
wieder zu entfernen ist), führt dies zu einer extremen Bodenhaftung,
die den Vortrieb des Autos stark erschwert und dadurch die
Fahrleistungen verschlechtert, bzw. in Kurvenbereichen zum Abkippen des
Fahrzeugs führt. Wird versucht das Manko durch eine erhöhte
Betriebsspannung auszugleichen, führt die zu einer maximalen
Beanspruchung der Mechanik.
Ist diese Fahrzeugtechnik nicht auf solch hohe Belastungen ausgelegt,
kommt es zu Materialbeschädigungen von Getriebeschäden bis zum
Motordefekt.
Reifenpflege
Das Fahrverhalten des Modellrennwagens kann durch die richtige
Reifenpflege verbessert werden.
Voraussetzung für ein ausgewogenes Fahrverhalten ist eine möglichst
geringe Reifenhaftung an den Vorderrädern (ausgenommen hiervon sind
Fahrzeuge mit Front- oder Allradantrieb). Liegt das Fahrzeug sehr
unruhig in den Kurven, sind oft zu weiche bzw. gut haftende Vorderreifen
die Ursache. Das Eigenlenkverhalten der Vorderräder kann neutralisiert
werden, indem die Lauffläche d.h. Oberfläche der Vorderreifen mit
Klarlack überzogen (siehe Bild A) oder einer dünnen
Sekundenkleberschicht (Reifen gleichmäßig auf ebener Fläche durch den
Kleber rollen) versiegelt wird und damit die Reifenhaftung reduziert
ist.
Je nach Reifenmaterial können mehrere dünne Schichten notwendig sein,
wobei der Reifen erst bei völliger Aushärtung wieder einsatzbereit
ist.
Eine regelmäßige Kontrolle der Vorderreifen ist sinnvoll, da sich die
Versiegelung in Betrieb abnutzt.
Die Haftung der Antriebsräder kann durch Reifenreiniger optimiert
werden. Da die Vorderräder oft klebrigen Reifenabtrieb und anderen
Bahnschmutz aufsammeln, sollte auch die Lauffläche der Vorderräder auf
Verschmutzungen hin kontrolliert und gegebenenfalls gesäubert werden.
Hierzu wird der Reifenreiniger auf der Reifenlauffläche verteilt, kurze
Zeit einwirken lassen, und anschließend wird der Reifen mit einem
Flusenfreien Tuch sauber gerieben (siehe Bild B).
Je nach Art der Reifen- und Bahnverschmutzung (Staub!) ist der Vorgang
gegebenenfalls zu wiederholen.
Eine regelmäßige Kontrolle des Reifensitzes ist Teil der Reifenpflege,
denn unter Umständen kann ein weicherer Reifen »aufgehen«, d.h. etwas
größer werden und dann auf der Felge durchdrehen, bzw. durch den
schlechten Felgensitz unrund laufen, an der Karosserie reiben und damit
zu einer Verschlechterung der Fahrverhaltens führen.
Sollte ein Reifen abgefahren sein oder nicht mehr den gewünschten
Montageanforderungen genügen, ist dieser durch entsprechende Neureifen
zu ersetzen.
Reifenschleifen
Eine Verbesserung des Rundlaufs und auch die Steigerung der
Bodenhaftung, kann durch kurzes Anschleifen der Hinterreifen reicht
werden. Bevor mit dem Schleifen begonnen wird, sollte jeder Reifen von
der Felge entfernt werden um Kontrollieren zu können, ob die Felge
selbst makellos ist, d.h. sich keine Metallreste oder Gussansätze (vor
allem bei Zierfelgen aus Plastik) an der Felge befinden.
Ist dies der Fall, so sind entsprechende Erhebungen bzw. Angüsse
wegzuschleifen bevor die Reifenmontage erfolgt, denn nur so kann
ausgeschlossen werden, dass die Unwucht nicht auf der Reifen übertragen
wird.
Sehr wichtig bei Reifenanschleifen ist, dass das Fahrzeug
entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf die Bahn gesetzt wird, die Räder
bei niedriger Geschwindigkeitsreglung und mit wenig Druck ohne zu
springen, gleichmäßig auf das Schmirgelpapier gedrückt werden. Wird
die Prozedur in Fahrtrichtung, bzw. bei Vollgas oder mit zu starkem
Druck auf die Räder durchgeführt, wird die Mechanik viel zu stark
beansprucht und hat kann fatale Beschädigungen bis hin zum Defekt an
Motor, Antriebsteilen und Rädern zur Folge haben!
Laufen die Hinterräder rund, und das Fahrzeug zeigt trotzdem noch eine
Tendenz zum »Hoppeln«, so kann dies auf die Vorderräder zurückzuführen
sein. In diesem Fall sind die Vorderräder auf einer Hinterachse zu
montieren (am besten auf einer zusätzlichen Achse, um den Rundlauf der
bereits geschliffenen Hinterräder durch zusätzliches Auf- und Abziehen
nicht zu gefährden) und ebenfalls nach der zur beschrieben Methode
anzuschleifen.
Ein perfekter Rundlauf kann mittels einer Reifenschleifmaschine erzielt
werden, auf der ein bereits fest auf der Felge (in der Regel in
Verbindung mit präzisionsgedrehten Metallfelgen) verklebter Reifen,
exakt auf das gewünschte Maß und optimalen Rundlauf geschliffen wird.
Diese Methode aus dem professionellen Slot Racing erlaubt maximales
Reifentuning und führt, da die Räder nicht am Fahrzeug oder der
Hinterachse bearbeitet werden müssen, zu keinerlei Materialverschleiß.
Reifentuning
Die richtige Bereifung ist Grundvoraussetzung für ein optimales
Fahrverhalten. Abhängig von der Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche
spielt die Reifenwahl eine entscheidende Rolle.
Reifen gibt es für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche in
verschiednen Ausführungen. Die hauptsächliche Trennung erfolgt in die
Sorten Vollgummi und Moosgummi.
Beide Reifensorten gibt es in unterschiedlichen Mischungen, wobei
Vollgummireifen zudem als Slicks und mit verschiedenen Profilierungen
erhältlich sind
a) Vollgummi (Vg)
Der Vorteil von Vollgummireifen liegt neben den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten
in der Langlebigkeit (d.h. härten nicht so schnell aus), den
ausgewogenen Hafteigenschaften und in der unkomplizierten Montage (d.h.
die meisten Reifen sind bereits zur Montage auf der Felge vorgeformt und
müssen nicht zusätzlich verklebt werden). Da Vollgummireifen über
eine geschlossene Struktur verfügen, sind diese im Gegensatz zu
Moosgummi schwerer und weniger flexibel, d.h. die
Kurvengeschwindigkeiten sind auch bei Reifensorten mit sehr guter
Bodenhaftung limitiert.
b) Moosgummi (Mg)
Der Vorteil von Moosgummireifen besteht darin, das diese Reifen zum
einen sehr leicht und durch die schwammähnliche Struktur wesentlich
flexibler als Vollgummireifen sind. Aufgrund des Reifenaufbaus kommen
Moosgummireifen immer dann zum Einsatz, wenn maximale Fahrleistungen und
sehr hohe Kurvengeschwindigkeiten gefragt sind. Zudem können
Moosgummireifen schnell und unkompliziert bearbeitet und in Durchmesser
und Breite sehr individuell verändert werden. Der Nachteil von
Moosgummi liegt darin, das es mehr Pflege benötigt und weniger
langlebig ist (d.h.
auch nicht verwendete Reifen trocken mit der Zeit aus). Zur Montage auf
der Felge sind Moosgummireifen zusätzlich zu verkleben, denn nur so ist
ausgeschlossen, dass der Reifen beim Beschleunigen nicht auf der Felge
durchdreht oder während des Fahrbetriebs von der Felge wandert.
Egal für welche Reifensorte man sich entscheidet, sollten grundsätzlich
bei heckgetriebenen Fahrzeugen auf den Vorderrädern möglichst harte
und auf den Antriebsrädern weiche Reifenmischungen verwendet werden.
Im Weiteren kann durch die Größe der auf den Felgen montierten Reifen
den Radaußendurchmesser verändert, d.h. mittels kleineren Reifen kann
der Fahrzeugschwerpunkt abgesenkt und damit die Straßenlage optimiert
werden. In diesem Zusammenhang ist unbedingt zu beachten, dass sich mit
dem Radumfang auch das Beschleunigungs- und Bremsverhalten verändert
und zum Ausgleich ein Getriebeanpassung notwendig ist.
Ein guter »Grip« (englischer Fachausdruck für Haftung) ist die
Grundvoraussetzung für einen optimalen Vortrieb. Auf schwach angerauten
Bahnen mit wenig Grip bieten in der Regel weichere Reifensorten
Vorteile. Bei stark angerauten Bahnen oder Fahrbahnoberflächen die
durch den Bahnbelag bereits ein hohes Grip-Niveau aufzeigen, sind härtere
Mischungen bzw. schmalere Reifen angesagt.
Die Haftung der Reifen selbst läßt sich durch Pflegemittel oder »Reifenconditionierer«
steigern (Für jede Reifensorte gibt es eine Methode um die Funktion der
Reifen zu verbessern…).
Vor allem bei Fahrzeugen die bei Wettbewerben im Modellrennsport
gefahren werden, ist ein fachgerechter Umgang bei der Reifenvorbereitung
notwendig.
Gripbooster (wie z.B. von Trinity) werden in geringer Menge auf die
Laufflächen der Hinterradreifen aufgetragen, dann einwirken und an der
Luft vollständig abtrocknen lassen. Manche Mittel können auch kurz
aufgetragen und dann wird der Rest mit einem flusenfreien Tuch von
Reifen entfernt. Durch mehrmaliges wiederholen der Vorgangs kann der
Wirkungsgrad der Reifenhaftung erhöht werden.
Wichtig: Zuviel Bodenhaftung ist genauso fatal wie zuwenig Grip, da zu
stark haftende Hinterräder das Fahrzeug beim Beschleunigen springen und
in den Kurven umkippen lassen!
Da Reifenconditionierer je nach Zusammensetzung Lacke bzw.
Tamponbedruckungen angreifen können (siehe Bild A), ist es
empfehlenswert die Karosserie vor der Anwendung vom Fahrwerk zu
entfernen.
Im Vergleich zu Reifenhaftmittel sind Conditonierer viel dünnflüssiger
und hinterlassen bei richtiger Anwendung keine haftmittelartigen Rückstände
auf der Bahnoberfläche.
Conditionierer funktionieren im Prinzip mit allen Moosgummisorten und
mit den meisten Sorten an Vollgummireifen. Durch die Mittel kann es, abhängig
von der jeweiligen Materialbeschaffenheit des Reifens, zu einer erhöhten
Abnutzung oder einem frühzeitigen Verschleiß führen.
So kann ein Reifen »aufgehen«, d.h. etwas größer werden und dann auf
der Felge durchdrehen. Sollten öfter »Conditionierer« verwendet
werden, sind zur Vorbeugung die Reifen auf den Felgen mittels Verklebung
(z.B. mit Magic Glue) zu sichern.
Schmierdienst
Um maximale Fahrleistungen zu ermöglichen müssen die beweglichen Teile
leichtgängig sein, daher sollte von Zeit zu Zeit ein kleiner
Schmierdienst am Modellwagen durchgeführt werden. Hierzu ist jeweils
ein kleiner Tropfen Öl an Vor- und Hinterachsführungen (bzw. Lager),
an die offenen Motorwellenlager und auf das Getriebe zu geben (siehe
Bild A).
Dabei ist zu beachten, dass nicht zu viel Öl verwendet wird. Vor allem
wenn die Rennbahn auf einem Teppichboden aufgebaut ist, zieht zuviel
Schmiermittel verstärkt Flusen, Teppichhaare und Schmutzpartikel an
(siehe Bild b).
Sind die beweglichen Teile stark verschmutz, Haare und Flusen um die
Achsen und Getriebeteile verfangen, so müssen diese vor einen neuen
Schmierdienst erst mit einer Nadel und Pinzette vollständig entfernt
werden. Da solche Verschmutzungen das nötige Spiel reduzieren, drehen
sich die Teile schwergängiger, was bei einer reduzierten
Leistungsabgabe zu einer erhöhten Materialbeanspruchung führt. Vor
allem der Motor sollte niemals überölt werden: zieht der Kollektor
oder die Kohlen Öl, resultiert daraus ein Leistungsverlust oder es
kommt zum Motorendefekt!
Scratchbuilding
Scratchbuilding (Scratch-Building) ist der Fachausdruck für den
Fahrzeugeigenbau. Angefangen mit der Kombination von Einzelteilen der
verschiedensten Marken bis hin zu selbst angefertigten Teilen.
Beim »Scratchen« sollte die Karosserieauswahl immer am Anfang stehen,
danach werden alle anderen Teile auf diese Vorgabe abgestimmt und zu
einem fahrbereiten Slot Car kombiniert.
Steilkurven und Spezialbahnstücke
Da die modernen Fahrzeuge wie ihre großen Vorbilder extrem flach auf
der Bahn aufliegen, können oft spezielle Bahnstücke wie vorgeformte Überfahrten,
Steilkurven (siehe Bild), Loopings u.ä. nicht oder nicht problemlos
befahren werden, weil das Fahrwerk auf der Bahn aufsetzt.
Sollen entsprechende Modelle gefahren werden, muss auf solche Teile beim
Streckenaufbau verzichtet werden.
Stromabnehmerbürsten
Abhängig vom Fahrbahnsystem sind die Stromabnehmer für einen optimale
Stromaufnahme in die optimale Position zu bringen.
Für einen perfekten Kontakt sind entsprechend dem Abstand zum Führungsschlitz
und der Breite der Bahnstromleiter (Bild 1A und 1B), die Stromabnehmer
am Leitkiel in die entsprechende Stellung zu bringen.
Liegen die Stromleiter etwas von der Spurführung entfernt, werden die
Stromabnehmer in der »V« Position, d.h. einfach die beiden Enden der
Stromabnehmerbürsten nach außen gebogen, positioniert (Bild 2A und
2B).
Wenn nötig sind die vorhandenen Stromabnehmer durch längere (z.B. von
ReproTec oder MRRC) zu ersetzten, wobei diese etwas länger als benötigt
montiert und dann wieder etwas nach vorne gestaucht werden können,
damit diese eine breitere Auflagefläche erhalten (siehe hierzu Bild C).
Anschließend ist wieder die »V« Position einzustellen und zum Abschluß
sind die beiden Stromabnehmerenden am Leitkielende parallel zueinander
abzuschneiden.
Stromversorgung
Für eine optimale Stromaufnahme müssen die Stromleiter in den
Fahrbahnen metallisch blank sein. Verschmutze oder angerostete
Metallstromleiter sind mit einem Reinigungsgummi zu säubern. Zudem ist
ein konstanter Stromfluss rund um die Strecke wichtig und notwendig,
wenn Motoren mit hoher Ampereaufnahme gefahren werden sollen!
Die Fahrzeuge sollten auf der ganzen Streckenlänge das gleiche
Fahrverhalten zeigen und nicht nur im Bahnanschlussbereich flott
unterwegs sein, um dann bei zunehmender Streckelänge immer langsamer
und zum Bahnanschluss hin wieder schneller zu werden.
Hierzu müssen zuerst einmal die Kontaktübergänge von Bahnstück zu
Bahnstück eine gute Übergangsverbindung haben (bei Bedarf sind die
Verbindungszapfen oder Übergangslaschen nachzubiegen).
Bei großen Strecken ist der durch die Länge der Bahnstromleiter (d.h.zunehmenden
Leiterwiderstand) bedingte Spannungsabfall mit zusätzlichen
Stromeinspeisungen oder Überbrückungskabeln zu beseitigen.
Um gleiche Vorraussetzungen für alle Spuren zu schaffen, sollte zudem
jede Fahrspur mit einem eigenen Transformator betrieben werden.
Nur so wird sichergestellt, dass im Fahrbetrieb ein Fahrzeug mit starker
Motorisierung einem schwächeren Konkurrenten keinen Strom wegzieht,
bzw.
ein Teilnehmer mit seinem Fahrzeug plötzlich aus der Spur gerät, nur
weil ein anderer Fahrer mal »kurz vom Gas gegangen« ist.
Tuningteile und Rennsportzubehör
Serienmäßige Fahrzeuge können bereits durch den Einbau eines
Tuningmotors »schneller« gemacht werden. Ist die Leistung des
Tuningmotors aber erheblich höher als die des Standardmotors, sind oft
weitere Modifikationen an der Fahrzeugtechnik (Fahrwerksabstimmung mit
Zusatzgewicht, Änderung der Getriebeuntersetzung, Verwendung anderer
Reifenmischungen usw.) notwendig, damit das gewonnene Leistungspotential
in schnellere Rundenzeiten umgesetzt werden kann.
Kommen modifizierte Fahrzeuge zum Einsatz sind oftmals, vor allem im
harten Dauerbetrieb, die serienmäßigen Technikausstattungen überfordert
und technische Probleme treten auf.
Ist dies der Fall, ist die Verwendung von Ersatz- und Tuningteilen in
wettbewerbsgerechter Rennausführung empfehlenswert.
So sind z.B. gehärtete Achsen, spezielle Metall-Achslager oder
Kugellager, bzw. verstärkte Achsritzel und Leichtmetallfelgen die
jeweils über einen Inbusverschluß verfügen, für eine viel höhere
Belastbarkeit ausgelegt.
Zudem sind die Rennsportteile präziser montierbar, was sich auch
vorteilhaft auf Service- und Abstimmungsarbeiten am Fahrzeug auswirkt.
Ungewollter Schlupf
Ist die Situation gegeben, dass die Leistung des Motor nicht vollständig
auf die Bahn umgesetzt wird oder das sich der Bremsweg verlängert, kann
dies meist folgende Gründen haben oder eine Kombination aus mehreren
sein:
a) Motorritzel
Das Motorritzel sitzt nicht mehr fest auf der Motorwelle, und dreht frei
oder rutscht bei Teil- bzw. Vollgas oder beim Bremsen durch. Für
Abhilfe sorgt in diesem Fall nur die Montage eines neuen Motorritzels.
Vor der Montage ist die Motorwelle und das neue Antriebszahnrad mit
Reinigungsspray zu säubern und völlig zu entfetten. Bei der Montage
von Kunststoffritzeln ist es für einen verbesserten Halt
empfehlenswert, die Motorwelle an der Stelle wo das Zahnrad später
sitzt, ganz leicht mit einer Kneifzange zu kröpfen. Sind die gesäuberten
Teile fettfrei und abgetrocknet kann die Befestigung erfolgen.
b) Achsritzel
Das Achsritzel sitzt nicht mehr fest auf der Achse, und dreht frei oder
rutscht bei Teil- bzw. Vollgas oder beim Bremsen durch. Für Abhilfe
sorgt in diesem Fall nur die Montage eines neuen Achsritzelritzels oder
einer kompletten Antriebsachse. Vor der Montage ist die Achse und das
neue Achsritzel mit Reinigungsspray zu säubern und völlig zu
entfetten.
Bei der Montage von Kunststoffachsritzel mit Preßsitz ist es für einen
sicheren Halt empfehlenswert, die Achse an der Stelle wo das Zahnrad später
sitzt, etwas mit einer Kneifzange zu kröpfen (siehe Bild A). Sind die
gesäuberten Teile fettfrei und abgetrocknet kann die Befestigung
erfolgen.
c) Reifen
Ein oder mehrere Reifen sitzen nicht mehr fest auf der Felge, und drehen
frei oder rutschten bei Teil
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