DSB Dampflokomotive E 991 Litra Ep.VI

Hersteller: Trix
Artikelnummer: 25491
Massstab: Spur H0 1:87
= DCC Digital Sound

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CHF 529.-

limitierte Auflage
Modell: Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Licht- und Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel. Drei Achsen angetrieben. Haftreifen. Lokomotive und Tender weitgehend aus Metall. Ein Rauchgenerator ist serienmäßig eingebaut. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal an Lok und Tender sowie eingebauter Rauchsatz konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Das Notlicht an der Rauchkammertür ist separat digital schaltbar. Zusätzlich sind eine Führerstandbeleuchtung und das Feuerflackern in der Feuerbüchse separat digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Verstellbare Kupplung mit Kinematik zwischen Lok und Tender. Am Tender kinematikgeführte Kurzkupplung mit NEM-Schacht. Befahrbarer Mindestradius 360 mm. Diverse Ansteckteile wie bspw. Aufstiegstritte, Bremsschläuche, Rohrleitungen und Schraubenkupplungsimitation liegen bei. Länge über Puffer ca. 24,5 cm.
Vorbild: Dampflokomotive mit Schlepptender E 991 der Dänischen Staatsbahnen (DSB). Ausführung im Betriebszustand um 2007.
DSB-Dampflok E 991Die dänischen Staatsbahnen (DSB) erwarben 1937 aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufkommens im Reisezugverkehr von den schwedischen Staatsbahnen (SJ) elf Pacific-Schnellzugloks der SJ-Reihe F, die dort wegen zunehmender Elektrifizierungen überflüssig geworden waren. Erbaut wurden diese ersten skandinavischen Pacifics in den Jahren 1914 bis 1916 von Nydqvist & Holm als Vierzylinder-Heißdampfverbundloks mit Heusinger-Steuerung nach dem Vauclain-System, bei dem alle Zylinder in einer Reihe lagen. Sowohl die äußeren Niederdruck- als auch die inneren Hochdruckzylinder wirkten auf den zweiten Kuppelradsatz. Auf dem Kesselscheitel fanden sowohl der Dampfdom wie auch der Sandkasten unter einer gemeinsamen Verkleidung Platz.In Dänemark wurden die Maschinen zunächst in der Kopenhagener DSB-Zentralwerkstätte aufgearbeitet, auf Rechtssteuerung umgebaut und dann als E 964-974 in den Bestand eingereiht. Weitere Anpassungen betrafen die Versorgungsinfrastruktur sowie den Bau von 20 m-Drehscheiben. Mit der deutschen Besetzung Dänemarks ab 1940 benötigten die DSB dringend weitere leistungsstarke Dampfloks und so ließen sie die Reihe E nun bei Frichs in Aarhus nachbauen. Zwischen 1943 und 1950 gingen dann in vier Serien insgesamt 25 Loks als E 975-999 in den Bestand über. Die „neuen“ Pacifics besaßen einen zusätzlichen Dom zur Dampftrocknung, vergrößerte Seitenfenster an den Führerhäusern sowie geschweißte Tender. Ferner wurden die E 990-999 schon mit Doppelschornsteinen ausgeliefert, welches dann bei den E 975-989 zwischen 1948 und 1951 nachgerüstet wurde. Bis in die 1960er Jahre standen die Pacifics vor Reise- und Güterzügen ihren „Mann“, doch dann landeten sie eine nach der anderen auf dem Abstellgleis. Der letzte Planeinsatz einer E erfolgte 1970 und die letzte, noch für Sonderleistungen vorgehaltene E 994 wurde 1979 ausgemustert.Erhalten blieben gleich sechs Maschinen: Die E 964 und 966 konnten 1963 und 1999 an das schwedische Eisenbahnmuseum in Gävle verkauft werden und erhielten dann wieder ihre alten Bezeichnungen F 1200 und F 1202 zurück. Die F 1200 wurde sorgfältig in den Originalzustand gebracht und ist seit September 2002 fahrbereit, während die F 1202 als stationäres Schaustück fungiert. Die E 987 gehört einem Privatmann, während die E 996 heute in Großbritannien bei der „Railworld Wildlife Haven“ in Peterborough zu bewundern ist. Das dänische Eisenbahnmuseum in Odense besitzt die E 991 und 994. Erstere wird als Betriebslok geführt (derzeit in Ausbesserung), letztere als museales Ausstellungsstück.

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